Firmengeschichte

Firmengeschichte

Firmenportrait der Linneborn Metallwaren GmbH

Die Firma Linneborn wurde im Jahre 1871 gegründet. Sie befindet sich derzeit in der fünften Generation. Ab dem Gründungsjahr wurde Holzstoff (Vorprodukt zur Pappenerzeugung) hergestellt. Die Wasserkraft diente bei dieser Produktion als Energiequelle. Hierbei wurden grosse Mühlsteine mechanisch über Transmissionswellen und Riementriebe angetrieben. Bei diesem Arbeitsvorgang wurde das Holz, welches dem Schleifer in etwa 1,5 m langen Stücken zugeführt wurde, zerkleinert.

Ab dem Jahre 1921 wurde zusätzlich zur Holzstofferzeugung die Stromproduktion aufgenommen. Hierzu wurden zwei Wasserturbinen mit einem gemeinsamen Schluckvermögen von 14 qm pro Sekunde installiert. Der erzeugte Strom wird durch eine Trafostation auf 1oooo Volt hochgespannt um dann ins Verbundnetz von VEW eingespeist zu werden. Zwischen 1921 und 1951 war das Wasserkraftwerk an die VEW Arnsberg verpachtet.

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Ab 1951 wurde der Holzstoffbetrieb und die Stromerzeugung wieder in Eigenregie geführt. Ab 1956 wurde die Produktion von Holzstoff aufgrund des massiven Konkurenzdrucks seitens der nordischen Länder eingestellt. Ab dieser Zeit wurde ausschließlich die Stromproduktion betrieben und der erzeugte Strom wurde gemäß Vertrag mit der VEW an diese verkauft. Im Jahre 1983 wurde die Anlage modernisiert . Hierbei ist als wichtigste Maßnahme die Umrüstung auf ölgefüllte Getriebe anstelle der alten, sehr störanfälligen, Stahl/Holzgetriebe zu nennen. Bei der Herstellung dieser Energie handelt es sich um die umweltfreundlichste und kontinuierlichste ökologische Stromherstellung.

Weiterhin wurde an den Betrieb ab 1983 eine Metallwarenproduktion angegliedert. Diese umfasst die Herstellung von Kaminabdeckungen aus Kupfer und Edelstahl und die Produktion von Wetterfahnen und Turmspitzen aus Messing, Kupfer, Edelstahl oder Zink.

Diese Produkte können hier direkt ab Werk erworben werden.

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Seit 1983 Herstellung von Kaminabdeckungen
Bei der Herstellung von einer Kaminabdeckung ist es zunächst einmal wichtig zu wissen welches Material zum Einsatz kommen soll bzw. darf.

Hat das Haus, auf das die Kaminabdeckung gebaut werden soll ein Zinkdachrinne, so ist es nicht ratsam die Kaminabdeckung aus Kupfer zu fertigen. Im Laufe der Zeit würde eine chemische Reaktion die Zinkdachrinne zerstören. Daher sollte man in diesem Fall die Kaminabdeckung aus Edelstahl herstellen. Bei einer Kaminabdeckung aus Edelstahl handelt es sich um ein absolut hochwertiges Produkt, welches niemals rostet oder korrodiert.

Herstellung von Kaminabdeckungen

Wenn Ihr Haus, auf das die Kaminabdeckung gesetzt werden soll eine Kupferdachrinne, so kann die Kaminabdeckung sowohl aus Kupfer als auch aus Edelstahl hergestellt werden. Die Kaminabdeckung wird individuell für die Größe ihres Kamins angefertigt. Wir fertigen die Kaminabdeckung automatisch ca. 5 – 7 cm je Seite größer als der Kaminkopf ist. Dies gewährleistet, dass die von der Kaminabdeckung abtropfende Feuchtigkeit nicht auf den Kaminkopf gelangt.

Dann wird die Stärke des Materials festgelegt, aus der die Kaminabdeckung gefertigt wird. In den meisten Fällen reicht es aus, wenn man sich für die Stärke von 1 mm entscheidet. Nur wenn die Kaminabdeckung besonders groß ist, oder besonders starken Winden ausgesetzt ist kann die Materialstärke für die Fertigung der Kaminabdeckung
auch auf 1,5 mm gewählt werden.

Damit die Kaminabdeckung auch besonders stabil wird, fertigen wir auf den beiden gewölbten Seiten je ein Sicke zur Verstärkung ein. Auf den Längsseiten der Kaminabdeckung wird jeweils eine Abkantung von 1 cm gemacht. Diese beiden Maßnahmen verleihen der Kaminabdeckung besondere Stärke.

Zur Montage der Kaminabdeckung werden Rundbolzen aus Edelstahl (bei einer Kaminabdeckung aus Kupfer werden diese kupferfarben lackiert) verwendet. Diese Rundbolzen gehören zum Lieferumfang der Kaminabdeckung und werden von uns individuell für ihre Kaminabdeckung gebogen.